
Forschung
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Eine klinische Studie von Prof. Carlo Tremolada und Dr. G. A. Casarotti zur Behandlung urogenitaler Atrophie mit der Lipogems®-Methode wurde auf dem AICPE-Nationalkongress in Florenz vorgestellt. Die 2015 initiierte Studie umfasste 32 Frauen, die eine einmalige Lipogems®-Behandlung erhielten und eine signifikante Wirksamkeit in gynäkologischen Anwendungen demonstrierten. Ein ähnliches Projekt läuft derzeit an der urogynäkologischen Abteilung der Brown University in Providence in Zusammenarbeit mit dem Istituto Image.
Urogenitale Atrophie ist ein gutartiger degenerativer Prozess, der vaginales Gewebe und Harnröhre betrifft und durch verminderte Östrogenproduktion verursacht wird. Der Zustand schreitet typischerweise im Laufe der Zeit fort und führt zu vollständiger Gewebeatrophie.
Häufige Symptome umfassen vaginale Trockenheit, Dyspareunie, Brennen, Juckreiz und verminderte klitorale und vaginale Sensibilität. Erhöhter Kollagenumsatz reduziert die strukturelle Unterstützung der Vagina und fördert Vaginalprolaps. Verminderte Glykogenproduktion führt zu erhöhtem vaginalem pH-Wert, verminderter Laktobazillenflora und vermehrten coliformen Bakterien, die Infektionen verursachen.
Die Harnröhre enthält aufgrund ihres embryonalen Ursprungs hohe Mengen an Östrogenrezeptoren. Hypöstrogenismus führt zu Dysurie, Blasentenesmus, Harnbrennen und Belastungsinkontinenz.
Die Studie überwachte Patientinnen nach 3, 6, 9, 12, 18, 24 und 36 Monaten nach der Behandlung. Erste Befunde zeigten signifikante Symptomverbesserungen nach 6 Monaten, wobei 25 Patientinnen nach 12 Monaten vollständige Schmerzfreiheit berichteten. Von 9 Patientinnen, die die 36-Monats-Nachuntersuchung erreichten, berichteten nur 2 über leichte Restsymptome.
Die Laboranalyse zeigte eine Wiederherstellung des vaginalen pH-Werts von 6,0 ± 0,2 auf 4,1 ± 0,2 und eine Wiederherstellung der Laktobazillenflora 12-36 Monate nach der Behandlung.
Die Lipogems®-Behandlung zeigte signifikante Wirksamkeit bei der Behandlung von Symptomen urogenitaler Atrophie bei postmenopausalen Frauen. Zu den Vorteilen gehörten Schmerzreduktion, verbesserte Harnsymptome und Wiederherstellung normaler vaginaler Flora und pH-Werte. Die regenerativen Eigenschaften der Behandlung zeigten anhaltende Effekte über den gesamten 36-Monats-Nachbeobachtungszeitraum.
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