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Golf selbst schadet den Gelenken nicht, aber bestimmte Fehler bei den charakteristischen Bewegungen unseres Sports erhöhen das Verletzungsrisiko oder verschlimmern bereits vorhandene Schmerzen, besonders bei Personen über 65 Jahren.
Die schnelle Streckung des Knies in halbgebeugter Position, die erhebliche innere Tibiarotation und die hohe Gelenkbelastung während der Schwungphasen sind die Momente, in denen Golfer, unabhängig von Spielniveau oder Geschlecht, am meisten gefährdet sind für Stressfrakturen, Meniskusrisse und Knorpelschäden.
Mit zunehmendem Alter neigt der Knorpel, der die Knochen des Kniegelenks auskleidet, und die stoßdämpfenden Menisken dazu, sich abzunutzen und brüchiger zu werden. Wenn sie übermäßigem Stress ausgesetzt werden, auch durch Fehler oder wiederholte Schwünge, können sich diese Strukturen entzünden und beschädigt werden, wodurch nicht nur das Spielen, sondern auch das Stehen und Gehen schmerzhaft wird.
Um diese Probleme zu vermeiden, ist es wesentlich, während des Schwungs eine korrekte Biomechanik aufrechtzuerhalten, gezielte Muskelkräftigungsübungen durchzuführen und bei Bedarf orthopädische Hilfsmittel in Betracht zu ziehen. Bei anhaltenden Schmerzen können moderne regenerative Techniken wie die Lipogems-Behandlung, die autologes Fettgewebe reich an mesenchymalen Zellen verwendet, eine wirksame therapeutische Lösung zur Reparatur und Regeneration des geschädigten Knorpelgewebes bieten.